Lagerleben

Zeltlager ist mehr als nur Urlaub.

Es bedeutet: Kochen über offenem Feuer, im Schlafsack den Sternenhimmel beobachten, mit Freund*innen im Wald unterwegs sein, singen am Lagerfeuer und jeden Tag ein neues Abenteuer erleben.
Ob Sommerlager, Wochenendfahrt oder Pfingstlager – bei uns heißt das: draußen sein, Verantwortung übernehmen, Spaß haben und als Gruppe zusammenwachsen.

🔥Lagerfeuerabend

Singen, Stockbrot, Geschichten erzählen – wenn’s dunkel wird, sitzen wir gemeinsam ums Feuer. Die große Jurte ist dabei unser Treffpunkt bei Wind und Wetter.

⛺ Zelte aufbauen & zusammen wohnen

Wir schlafen in hellen Rundzelten – meist zu sechst oder acht. Man muss lernen, miteinander klarzukommen – und das klappt mit jedem Lager besser. Der Aufbau? Den üben wir regelmäßig, und bald sitzt jeder Handgriff.

🍲 Kochen in Gruppen

Ob über dem Feuer oder mit Gaskocher: Wir kochen selbst! In kleinen Gruppen wird geschnippelt, gerührt und gewürzt – am Ende schmeckt’s doppelt gut.

🧭 Auf Fahrt oder Hajk gehen

🏕 Bergfest & Bunter Abend

Zur Halbzeit feiern wir ein kleines Bergfest. Am letzten Abend findet der Bunte Abend statt – von den Kindern selbst geplant: mit Liedern, Sketchen, Tanz oder was ihnen sonst einfällt.

🎮 Spiele, Workshops & Action

Lagerolympiade, Geländespiele, kreative Workshops – bei uns ist immer was los. Auch mal ganz ohne Zeitplan, einfach spontan.

🌳 Natur hautnah erleben

Barfuß laufen, durch den Bach springen, Vögel hören, Feuer machen – das Lager spielt draußen. Immer.

🎒 Gemeinschaft erleben

Alle packen mit an: beim Kochen, Aufräumen, beim Zelte aufstellen oder beim Wasserholen. Jeder hilft, jede*r zählt – und genau das macht Lagerleben aus.

Ein Tag im Lager

Lager in Bildern

Lagerzitate

Öffis

Nie wieder Öffis

Pfadis

Käsesoße

“Die Soße ist ganz schön käsig.”
“Es ist eine Käsesoße!”

Juffis

Lust bekommen?

FAQ – Häufige Fragen zum Lager

  • Nein, das ist kein Muss.
    Wichtig ist uns aber, dass wir uns vor dem Lager kennenlernen.
    Dein Kind sollte deshalb mindestens drei Gruppenstunden mitgemacht haben – so entsteht Vertrauen, und das Lager wird für niemanden zur Überforderung. Außerdem wächst die Vorfreude, wenn man schon ein paar Gesichter kennt.

  • Bitte sprich uns an – wirklich!
    Unser Motto ist: „Kein Kind bleibt daheim“.
    Es gibt immer Wege, Unterstützung zu bekommen. Wir helfen dir vertraulich weiter – sei es bei Anträgen, über unseren Förderverein oder durch andere Lösungen. Geld soll niemals der Grund sein, warum ein Kind nicht mitfahren kann.

  • Nach der Anmeldung bekommst du eine Packliste, auf der alles Wichtige steht – vom Schlafsack bis zur Taschenlampe.
    Uns ist wichtig, dass nur das Nötigste mitkommt. Elektronische Geräte, teure Spielsachen oder Handys bleiben zu Hause – im Lager geht’s um Natur, Gemeinschaft und Abenteuer.

  • Die Kinder schlafen in hellen Rundzelten mit Gleichaltrigen – meist 6 bis 8 Kinder pro Zelt.
    Die älteren Stufen nutzen Kohten, und als zentrales Aufenthaltszelt gibt es eine große Jurte.
    Gemeinsam im Zelt zu wohnen ist für viele erst ungewohnt – aber ein wertvoller Teil des Lagerlebens. Und mit etwas Übung klappt auch der Zeltauf- und -abbau immer besser.

  • Ja.
    Je nach Lagerplatz gibt es feste oder mobile Toiletten und Waschmöglichkeiten.
    Alles ist sauber, kindgerecht und gut betreut – wir achten sehr auf Hygiene und darauf, dass sich alle wohlfühlen können.

  • Bitte nur im Notfall.
    Wenn du nichts von uns hörst, ist das ein gutes Zeichen – dann geht’s deinem Kind gut, und wir sind so beschäftigt mit Lagerfeuer, Spielen und Lagerleben, dass wir ganz in der Welt vor Ort sind.
    Bei echten Anliegen sind wir natürlich jederzeit erreichbar – die Kontaktdaten der Lagerleitung bekommst du vor der Abfahrt.

  • Dein Kind wird von erfahrenen Leiterinnen und Leitern betreut – in der Regel sind das die Menschen, die dein Kind schon aus der Gruppenstunde kennt.
    Alle Leitenden sind ausgebildet, geschult und haben ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt.
    Wir arbeiten im Team, achten auf ein gutes Miteinander und sind immer ansprechbar – tagsüber und nachts.

  • Heimweh kommt vor – gerade in den ersten Tagen, wenn alles neu ist. Aber keine Sorge: Wir sind da, um aufzufangen, zu trösten und zu begleiten. Meist reichen schon ein paar liebe Worte, etwas Ablenkung oder ein spannendes Abenteuer – und die Unsicherheit ist vergessen.

    Damit Kinder ihre Gefühle auch ausdrücken können, haben wir eine schöne Lösung:
    Beim Check-in geben alle Kinder einen frankierten und adressierten Briefumschlag bei uns ab.
    Falls es zu Heimweh kommt, können sie damit einen Brief nach Hause schreiben – über das, was sie beschäftigt, aber auch über die ersten Erlebnisse im Lager. So entsteht ein ruhiger, persönlicher Moment, der oft sehr entlastet.

    Wir bitten darum, dass dieser Umschlag nicht gemeinsam mit dem Kind thematisiert wird.
    Denn wenn Heimweh schon vor dem ersten Lied am Lagerfeuer im Raum steht, ist es schwerer, sich ganz auf das Abenteuer einzulassen.
    Vertrau uns: Wir gehen sensibel mit dem Thema um – und stehen im echten Ernstfall natürlich in Kontakt mit dir.